You’ve got mail

September 25th, 2007 von Daniel

Only a few days on “vacation” and then this happens: Enough time for the student body to go crazy through sending each other bullshit by hitting the “reply all” button. It all started with Joe, who wanted to prove-read our reports for some money. Somebody noticed that advertising himself with “I am a Native speaker…” does not necessarily mean the money is a good investment (considering that one shouldn’t write an adjective with a capital letter).

However, as I see that this avalanche - the second in a month already - of student-spam-answer-mails is congesting my inbox I want to let you enjoy a best of answers with me. Note that it’s a colourful mixture of Englisch, Dutch and German. Isn’t this united Europe great?

This is where the rabbit hole began:

I am a Native English-speaker in my final year of an English literature degree.
I will check and improve the language and grammar of your reports.
Simply email me your Word document, indicating when you need it to be returned.

My rate is:

1-4 pages: 1.90 ? per page
5-10 pages: 1.70 ? per page
11-20 pages: 1.60 ? per page
> 20 pages: 1.50 ? per page

And that is where it went:

Could everyone please use the “answer” button and not the “answer all” one?
If you want to comment on a thing, do so, but please only to the sender of the first mail.
Otherwise we will have a spam wave as we had weeks ago.
Thank all of you,

Greetings,

Hi,
could you please put my name out of your mailing list.
Thanks

hi,
yeah my name too,

thanks

PLEASE STOP

REALLY I MEAN IT, FUCK OFF WITH YOUR STUPID EMAILS, I HAVE TO GET IMPORTANT EMAILS AT THIS PERIOD.
Get me out of that list!!!!!!

I Will point it oy one more time. Whoever sended this mail, is stupid!! Please don’t use the reply all button(as I am using now) bu just the reply button. And don’t use the _sFIHEtosendmail.You annoy quite a lot of people with it. INCLUDING ME!!!!!!!

YES, PLEASE FUCK OFF WITH THOSE ANNOYING EMAILS. IDIOTEN!!!

Yes, you crazy idioten! This is toch fucking not normal!!!

WOLLEN SIE GERNE STOPPEN BIETTE
TANKE SCHON

Test für Spamfilter

Opzouten met die kut mails, stop those fucking mail, stop mit der kranke mail

And the story continues…

Daniel




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Friedrichshafen 2007

September 24th, 2007 von Stephan

Ich bin wieder zurück (im Lande NRW) und muss sagen, dass ich den Trip in das Baden-Würtembergische Friedrichshafen (am Bodensee) ziemlich genossen habe. Es machte sehr viel Spaß, und vor allem hatten wir eine unschlagbare Crew an Bord der MS Nissan Sunny. Ich leg einfach mal lso

Was viele Menschen nicht wissen: Friedrichshafen liegt NICHT im Norden von Deutschland und nicht an der Nord-/Ostsee

Hier findet man Friedrichshafen. Unser Startpunkt (Waldniel bei der Pizzeria am Ortseingang…keine Ahnung wie die heißt) war zeitlich gesehen 22:30 Uhr Mitteleuropäische Sommerzeit und uns standen 590km in Richtung Süden Deutschlands bevor.

Die erste Etappe war eine große Ecke Autobahn 61 in Richtung Koblenz/Bad Neuenahr. Wir fuhren und die Stimmung wurde immer besser, sie explodierte förmlich….dann hatten wir keine Lust mehr und wollten uns ein paar Snacks gönnen. Also hielten wir an der Raststätte Hockenheim West an.

Diese Raststätte ist nicht sonderlich zu empfehlen. Ein paar visuelle Eindrücke:

 Friedrichshafen 2007

Orthographie ist heutzutage alles! Wenn ich in meinen Artikeln/Blogs ein paar eingefleischte Rechtsschreibfehler einbaue, ist das erste Argument von Patronen, die meinen Text und meine grandiosen Intentionen eigentlich garnicht verstehen “Höhö du hast da aber einen Rechtsschreibfehler…” (Anm.des Autors: Orthographie allein macht noch keinen tollen Text!) Wenn mir solch eine kleinlich-oberflächliche Kritik entgegengebracht wird, dann bin ich nun auch mal polemisch und sage: DAS GEHT NICHT!

Was viele Menschen nicht wissen: Wenn man Wort für Wort aus einem Englisch-Wörterbuch übersetzt, kann die Bedeutung verzerrt werden:

1) You are we(l)lcome heißt NICHT Herzlich Willkommen sondern “gern geschehen!”
2) Welcome wird nicht mit 2 l geschrieben

krawatten Friedrichshafen 2007

Nächster Punkt war: Die verkauften Krawatten (Seide!) dort, waren die abartigsten Krawatten die ich jemals gesehen habe. Sie eignen sich aus heutiger Sicht eher dazu Suizid zu begehen, macht euch ein eigenes Bild.

Was viele Menschen nicht wissen: Wenn jemand absichtlich eine hässliche Krawatte trägt, muss das nicht heißen das er kein Geschmack hat sondern ein Statement abgibt.

 Friedrichshafen 2007

Was sagte ich eben? Orthographie ist alles?? Genau, der nächste Schnitzer war:

ungarische Gulaschuppe

Diese Entdeckungen gehen auf das Konto von Daniel und Andre, ich besuchte derweil das Raststätten-WC!

Bei dem Beginn des physiologischen Vorganges leuchtete ein Licht auf: “Diese Toilette funktioniert ohne Wasser und rettet pro Jahr 2000l kostbares Trinkwasser!” Entsprechend roch es auch dort…außerdem möchte ich nicht wissen, wieviel dieses Leuchtschild pro Stunde kostet…egal wir fuhren weiter, weil es war uns etwas öde.

 Friedrichshafen 2007

Nach ein paar Kilometern kam der nächste Rasthof mit einem Burger King…zu unserer Entäuschung machte dieser Burger King gerade zu, als wir Stolz wie Oskar reinmarschieren wollten. Frechheit war nur, dass noch ein paar muntere Jungspunde dort zu Abend aßen und wir wieder auf unsere kalten Würstchen und Waffeln angewiesen waren!

Burger King - Punkt!

Was viele Menschen nicht wissen: Burger King hat Deutschlandweit eine Filliale mit einem LKW Drive-In!

Die Fahrt ging weiter, weiter und weiter, wir querten die A6, die A8 und unser Mitstreiter André beschloss sich schlafen zu legen (Ich kann wegen der geringen Räumlichkeit leider nicht so gut in meinem Auto schlafen, aber André ist bei der Bundeswehr, er muss das können!)

Wir hielten an einem Autohof an der A8 an, weil wir für Franziska noch kein Geschenk hatten weil wir für Franziska ein sehr individuelles Geschenk kaufen wollten, und das taten wir auch. Dort erwarben wir ein Namensschild FRANZISKA in Kennzeichenform.

Was uns zum lachen brachte, war die Aufschrift auf dem Namensschild: “…dieses Kennzeichen ist ein reines Souvenir und darf nicht als amtliches Kennzeichen benutzt werden”

Wir hatten schon lachend überlegt was passieren würde, wenn man damit zum TÜV gehen würde und eine Plakette verlangen würde…nunja die Fahrt ging weiter, und irgendwann spielte uns das Navi-System meines Vaters einen Handstreich, es schickte uns rechts von der Bundesstraße herunter, lies uns einen Go-Kart-Pfad fahren und dann in dem darauf folgendem Kreisverkehr die 4. (!) Ausfahrt nehmen. Also schickte das Navisystem uns wieder zurück (dachten wir!) nein es schickte uns über die Hinterdörfer des Bodensees. Gottseidank hatte meine Vietnam-Veteran Wahrnehmung uns vor einem Starenkasten und womöglich 60€ Busgeld bewahrt.

Was viele Menschen nicht wissen: In Baden Würtemberg werden viel mehr Radarfallen aufgebaut als in NRW!

Wir lernten folgende Dörfer genauer kennen

Schiggendorf

Ittendorf

und ganz groß ans Herz gewachsen ist uns:

HAGNAU

In Hagnau gibt es keine staatliche Exekutive (Polizei), die böse Buben einlocht! Hier gibt es einen Papp-Polizisten (den wir nicht mal richtig gesehen haben, aber wir fanden es trotzdem unterhaltsam) der mit der vollen Breite der gesetzlichen Exekutive den Finger hob (wortwörtlich!)

Auch groß war die Kreuzfeld-Jakob Apotheke (der Name stimmt bestimmt nicht), welche noch mit Frakturschrift an der Fassade warb. Wir merkten, wir sind in dem rustikalem Deutschland was selbstbestimmend für bestimmte Stereotypen ist!

Nach ein paar Minuten waren wir endlich da! FRIEDRICHSHAFEN!

Nach der Kennenlernphase mit den Mitbewohner und den Gästen und ein bißchen Geplauder sind wir 7:30 ins Bett gegangen (nicht schlecht, oder???)

Ich schlief auf einem US Army Feldbett von Miltech (genauso wie Daniel) während Andre die Couch bevorzugte. Aber es war ziemlich in Ordnung.

Franziska versuchte dilletantisch uns um 12:00 durch Umhergehen zu Wecken, was mich aber nicht interessierte…wir (Daniel + Ich) schliefen bis 15:30 und liesen uns dann durch den Sound von “Hello Moto” wecken.

 Friedrichshafen 2007

 Friedrichshafen 2007

Nach einem exzellentem Frühstück (2 Brötchen mit Hagebuttenaufstrich und 2 hartekochten Eiern, Frühstück für Champions) machten wir uns auf die Zeppelin Universität zu besichtigen.

 Friedrichshafen 2007

Erste gute Sache: Der Raum für Zärtlichkeit….1m² Raum mit romantischer Musik und romantischem Lichtspiel..denkt euch selbst aus was dort passieren könnte!
 Friedrichshafen 2007
Diese Privat-Uni hat laut Aussagen von Studenten “nur” 600 Immatrikulierte und ist räumlich gesehen auch nicht so groß wie man meinen mag. Mein ehemaliges Gymnasium ist größer und hat auch mehr Schüler als die ZU aber sie hat flair…genauso wie der kleine “Privatstrand” mit Grillplatz bei der ZU. (Mit atemberaubenden Blick auf den Bodensee)
 Friedrichshafen 2007

 Friedrichshafen 2007

 Friedrichshafen 2007
Danach gingen wir zu irgendeinem Supermarkt und kauften Partyartikel und etwas für den späteren Abend zum Abendessen.

Was viele Menschen nicht wissen: Die Kassierinnen im Süden von Deutschland sehen signifikant besser aus!
 Friedrichshafen 2007

Durch einen Handstreich von Daniel (offiziell nennt man das Betrug, aber NRW liefert ja bekanntlich nicht aus!) gelang es André und Daniel ein von unten beleuchtetes Weizenglas kostenlos zu erwerben. Warum beleuchtet man ein Weizenglas? Das weiß ich auch nicht, sieht auf jeden Fall gut aus und wir nutzten das Angebot auch.

 Friedrichshafen 2007

Wir aßen Chili Con Carne zum Abend, und diese Chili war mir effektiv zu scharf, und ich mag generell nicht so gerne scharfes Essen (Substanzen, die die Nozirezeptoren in meiner oralen Schleimhaut zur Übertragung von Schmerz-Aktionspotentialen ansprechen sind mir suspekt bzw. ich will sie nicht essen, weitere Infos unter
ria.insel.ch/fileadmin/rheuma-immuno/rheuma-immuno_users/
Pdf/Handouts/2_Lauterburg_Schmerzrezeptoren.pdf
)

Was viele Menschen nicht wissen: Kulturen, die in wärmeren Klimagebieten leben, essen häufiger sehr scharfe Speisen da die physiologischen Effekte eine subjektiv abkühlende Wirkung haben!

Danach gingen wir in das Belushi in Friedrichshafen, eine Kneipe die eine Verbindung aus dem Rossi MG und dem Meszcalito MG ist. Sehr gut war dort der vorhandene Kickertisch und die Dartscheibe. Noch besser war ein unbekannter Zeitgenosse, der sehr betrunken war und versuchte einen Mischmasch aus Basic Deutsch und Basic Englisch zu sprechen. Seine geographischen Kenntnisse waren überragend (Tenessee liegt in Texas!) und seine Fähigkeit, zu unterhalten war grandios. Er lachte über alles und jeden, und er hat wahrscheinlich bei Herr der Ringe 1-3 mitgespielt.

klabautermann Friedrichshafen 2007

Wir versuchten ein Autogramm zu erhaschen, wussten aber nicht ob der Mann in der Lage war zu schreiben…wir verabschiedeten uns höflich von ihm und gingen nach Hause.

 Friedrichshafen 2007

Direkt danach entschieden wir uns die Heimreise anzutreten und fuhren gegen 2:30 in Richtung Mönchengladbach…wir hatten genug zu Essen mit, André schlief die ganze Zeit über und Daniel am Ende auch und wir hatten Spaß André beim Schlafen zu fotografieren (keine Fotos an dieser Stelle)

 Friedrichshafen 2007

Auf der Rückfahrt entdeckte ich eine deutsche Kuriosität

gaertringen Friedrichshafen 2007
(Quelle: www.autobahn-online.de)

Das ist eine Autobahnausfahrt, bei der man nach LINKS abfahren muss! (Auch die Baken stehen links!)Und das ist die einzige Anschlussstelle Deutschlands!

Was viele Menschen nicht wissen: Ein Autobahnkilometer kostet in Deutschland rund 26,8 Millionen Euro!
Um 8:30 mitteleuropäischer Zeit endete dann unser Abenteuer. Ich hatte zwei Tanks Sprit weniger, aber das ist nicht so wichtig. Es war eine tolle Fahrt und es hat mir viel Spaß gemacht.

 Friedrichshafen 2007

Ein paar Zahlen und Fakten zur Fahrt

Zurückgelegte Kilometer: 1260
Stunden im Auto Brutto: 12h15min
Gesamtzeit in Friedrichshafen: 20 Stunden
davon durchschnittlich
geschlafen: 6 Stunden
gegessen: 2 Stunden
rumgelaufen: 5 Stunden
rumgestanden: 5 Stunden
sonstiges: 2 Stunden

Unterhaltungsfaktor: 9 von 10 Punkten
Sekundenschlafmomente: 5
Beleidigte LKW Fahrer: 15
Beleidigte PKW Fahrer: 18
eventuelle Nötigung im Straßenverkehr: 2 Vorkommnisse

Top 5 der meistgesagten Sätze:
1. André: “[Person] darf ich dich gleich mit diesem [Gegenstand] schlagen?”
2. Stephan: “Halt die Fresse (jez)!”
3. Franzi: “Nein, dürft ihr nicht”
4. Franzi: “Nein, macht ihr nicht!”
5. Stephan: “Ich hasse die A61!”

Das war es von mir, ihr könnt nun denken was ihr wollt, den Text ausdrucken und verbrennen oder sonst was

Was viele Menschen nicht wissen: Durch die Aufzählung mehrerer trivialer und unnützer Fakten läßt sich ein einfacher Blogeintrag stilitisch aufwerten ohne dass es plump erscheint.

Stephan

["If liberty means anything at all it means the right to tell people what they do not want to hear!"]


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Minimalterrorismus des Alltags

September 19th, 2007 von Stephan

Heute mußte ich zwecks meiner Suche nach einem billigen Ölfilter einige Baumärkte abklappern und tat dies bei den üblichen Adressen (um dann doch bei ATU fündig zu werden, der Hinweis meines Vaters “Ölfilter kriegste auch im Baumarkt” war eine glatte Fehlleitung meiner Ressourcen)

Im Baumarkt trifft man immer witzige, aber meistens auch nervige Leute…zunächst einmal war ich von Praktiker wieder hellauf begeistert. Ich bin dort mehr oder weniger regelmäßiger Kunde und suche mich immer noch nach den einfachsten Sachen dumm und dämlich. Folgendes stand auf meiner Einkaufsliste

1.Ölfilter
2.Neonröhrenfassung
3.Lichterschlauch für Proberaum-Deko (eigentlich zur Deko meines Schlagzeugs)
4.Eine möglichst farbige Neonröhre für Nummer 2.
5.Eine Funkklingel für den Proberaum (Hausnummer haben wir schon!)
6.Gewebeklebeband

(START Timecode 00:00 Min)
Nummer 1 hatten die nicht, um das allerdings rauszufinden mußte ich erstmal versuchen jemanden zu finden der bei Praktiker arbeitet, was nicht so einfach ist. Hat man einen blau gekleideten Herren oder eine blau gekleidete Dame gesichtet, so fängt man diese am besten mit einem Lasso ein. Ich fand eine Abteilungsfremde Person und fragte sie nach Ölfiltern, die Antwort

(Timecode: 3:30 Min)
“Öh keine Ahnung, da müssen sie jemand aus der Werkzeugabteilung fragen!”

Anstatt mir jemanden zu holen der dort arbeitet, verschwand der Zeitgenosse einfach im Wirrwarr der Regale. Als ich dann einen Kollegen aus der Werkzeugabteilung fand, antwortete er auf meine freundliche Frage hin:

“Ölfilter??? Sie meinen für ein Auto?? Hm…ich weiß nicht ob wir die haben…stehen da denn keine? Ja wenn da keine stehen dann haben wir keine !”

(Timecode: 6:00 Min)
Nungut, weiter ging die Suche. Die Lampenabteilung ist eigentlich relativ einfach zu finden. Allerdings befinden sich die farbigen Neonröhren irgendwo zwischen den Kramkisten der Werkzeugabteilung und dem Regal mit Fahrradartikeln.

(Timecode 09:00 min)
Weiter ging es in der Lampenabteilung, die Neonröhre hatte eine Länge von 1,20 also brauchte ich eine entsprechende Fassung dafür. Ich fand dort nach ausgiebiger Suche folgendes, ohne es jedoch brauchen zu können:

a) Eine Fassung mit Neonröhre für Feuchträume (mit so einer Plexiglasscheibe davor)
b) Eine Fassung mit einer vorgefertigten Plastikabdeckung in den Längen 30cm,50cm,90 cm und 150cm
c) weiße Neonröhren en masse!
d) Angestellte (Wir wollen doch nicht unrealistisch werden)

(Timecode: 13:00 min)
Die Suche nach dem Lichterschlauch schlug ebenfalls fehl (Danke Media Markt, bei euch war das eine Arbeit von 2min!)

Während ich die Deckenlampen begutachtete, wurde meine Sicht durch eine fette “breitere” Frau behindert. Sie war offensichtlich schwanger (was ihren großen Umfang erklärt), und suchte für das Kinderzimmer Deckenbeleuchtung. Mich nervten an ihr folgende Sachen

1) Ihre verbale Kommunikation mit ihrem Mann endete immer mit dem Suffix “…Schatz!”
2) Sie benutzte viel den grammatischen Modus des Imperativ
3) Sie wollte Lampen in Herz-Form für die Wand im Kinderzimmer besorgen
4) Ihr Einkaufswagen war voll mit bunten kindgerechten Lampen; das Kind wird sicherlich wegen der hohen Lumination des Kinderzimmers erblinden!
5) Sie übertrug die auffordernde Art der Kommunikation, die sie gegenüber ihrem Ehemann nutze plötzlich auf mich “Junger Mann, jetzt aber mal Avanti *wegschiebende Bewegung mit den Händen* ich muss hier gucken und sie stehen mir im Weg!”

Ich brachte meinen Protest gegenüber dieser Frau mittels eines humanen, physiologischen Vorgangs zum Ausdruck und verschwand grinsend aus der Lampenabteilung, während mir die Verachtung dieser schwangeren Frau virtuell hinterherlief.

(Timecode: 17:00 min)
Weiter ging es mit der Türklingel…die hatte ich schnell gefunden, denn die Klingeln lassen sich meist mit akustischer Wahrnehmung sofort anpeilen, denn irgendein Depp probiert die immer aus. Ich kaufte keine, weil die angebotenen nur mit doppelseitigem Klebeband funktionierten…außerdem darf man außerhalb des Proberaums nicht bohren oder nageln, somit erübrigte sich die Sache für uns bzw. sie wird ausgesetzt.

(Timecode: 20:00 min)
Weiter ging es mit Gewebeklebeband, das ist traditionell meistens bei Tapezier-/Malerabteilungen zu finden. Das vorhandene Gaffa Tape (Eine Info an alle Nicht-Musiker: Gaffa-Tape ist essentiell für alles was musikalisch auf der Bühne oder im Proberaum abgeht!) war mir mit 6 € und 9€ allerdings zu teuer. Da warte ich lieber bis Aldi es wieder für 2,50 € im Angebot hat. Das von Aldi ist zwar nich so gut wie das von Tesa, aber dafür kann ich ja eine Lage mehr nehmen.

(Timecode 25:00 min)
Nun wollte ich einfach am Empfang/Infoschalter vorbeigehen, da ich ja nichts hatte was ich der Kasse zum zahlen hätte vorlegen müssen. Am Empfang waren dann zu guter letzt 5 Angestellte (w) zu finden, die alle ein angeregtes Gespräch hatten. Ich dachte, man würde mich ignorieren, doch die Klappe schloss sich 50cm vor meiner neu erkämpften Freiheit:

“Junger Mann, sie müssen durch die Kasse gehen!”

Ich drehte mich um, und sah, dass 4 Kassen voll besetzt waren….und auch entsprechend Leute anstanden…ich erkämpfte mit einem laut geäußerten “Tschuldigung!!!” Wegerecht für meine Person und verlies den Praktiker nach 30min.
(STOP: 30:00min)
Was habe ich also gekauft aufmerksame Leser? Genau…nichts!
Nächstes mal gehe ich zu Hornbach!

Stephan

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Neuer Proberaum

September 19th, 2007 von Stephan

Nachdem meine Band Tenelsen schon seit längerer Zeit nicht mehr zusammengetreten ist, etwas produktives zu schaffen stellte ich vor circa 4 Tagen Hendrik mal die Frage, wann wir uns denn nun wieder zusammensetzen wollen. Der ursprüngliche Plan war, dass wir weiter bei Jan proben sollten und zwar später Abends. Wir hatten uns über ein Jahr lang immer Montags 14:30 getroffen, da jeder von uns da Zeit hatte und mein Stundenplan setzte erst 16:30 wieder ein (Sportunterricht) den man durchaus mal ignorieren konnte. (Beim Sportunterricht fehlen ist von der Schwere her mit Falschparken vergleichbar, jedoch ohne dass man etwas zahlen muss wenn man erwischt wird)

Und ein Problem eröffnete sich, wir könnten den Proberaum nicht mehr nach 18:00 nutzen was mich erst einmal aufregte. Ich schrieb ALLES an, was sich in der Umgebung an Proberäumen anbieten könnte. Meiner Meinung nach steht und fällt eine Band an einem Proberaum. Es ist heutzutage irre schwierig eine finanziell annehmbare und vor allem unmittelbar zu Verfügung stehende Möglichkeit zu kriegen. Es gibt ein paar Angebote von privaten Mietern oder Vermietern, die sich denken ach ja vermiete ich meinen nicht genutzten Keller mal an ein paar Jungs die was rumklimpern. Allerdings vergessen die Leute, dass Bands die proben VERDAMMT laut sind und wenn diese Band proben, dann tun sie das lange und exzessiv.

Ich alles schon verrinnen…am gleichen Tag wo ich meine Armada von Emails losgeschickt hatte, kam ein Anruf von einem Uli aus dem Backstage Soundcenter Oedt (www.proberaeume.com), der mir einen Termin zur Besichtigung anbot. Ich versuchte direkt an dem Abend einen Termin zu kriegen und sackte 3/4 meiner Band ein um nach Oedt zu fahren.

Dort sahen wir ein Angebot, von dem viele Bands träumen. 16m²Proberaum in der zweiten Etage einer ehemaligen Fabrikhalle, zu der man 24 Stunden und 7 Tage die Woche Zutritt hat und Proben kann. Das ist besonders für uns sehr wichtig, da wir unterschiedliche Tätigkeiten ausüben. Jan studiert, hat dementsprechend einen entsprechenden Tagesablauf, Hendrik macht Praktikum was bedeutet, dass er “normale” Arbeitszeiten hat, Philipp unser Sänger geht noch zur Schule und ist Fußballspieler+Fußballfan in Personalunion und ich als Krankenpfleger pendle immer zwischen Berufsschule von 8:00 - 15:30 und Wechseldienst (Früh- und Spät, eventuell auch Nacht) hin und her. Das ist in punkto Zeitabsprachen natürlich suboptimal, deswegen sind wir auf ein Angebot angewiesen, was uns zeitlich flexibel erscheint.

Des weiteren gibt es in diesem Musikzentrum einen Aufenthaltsbereich mit Sitzgelegenheiten, einem Colaautomat, einem Fressalienautomat und einem Kaffeeautomat und direkt angeschlossen sind 2 Studios, die ebenfalls genutzt werden können (gegen Aufpreis natürlich, ist jedoch praktisch direkt dort aufnehmen zu können wenn man die Kohle hat).

Gestern entschloss ich mich mein Schlagzeug schonmal rüberzufahren und ein bißchen hereinzuriechen. Ich fand einen Wäscheständer vor dem Eingang vor, und wunderte mich was dort wohl ablaufen würde. Ich sah dann mit einem kurzen Block in die sogenannte “Bandwohnung ” sofort was abging. Die Bands, die dort aufnehmen können während dem Zeitpunkt der Aufnahme kostenlos in der Bandwohnung leben können. Total assi irgendwie, aber ich fands stylisch dass man zum Studio 2m hat. Wir hatten schon Überlegungen angestellt diese Wohnung für unser in der Ferne liegendes Album
zu nutzen, anstatt eine Woche Urlaub einfach eine Woche aufnehmen, ist doch assi oder?

Nunja, es folgen 2 Bilder vom Proberaum, im Moment ist meine Kamera irgendwie schrott und das waren die letzen beiden Bilder, die sie scharf hinkriegte.
pr02 Neuer Proberaum

pr01 Neuer Proberaum

Stephan

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Moin moin

September 18th, 2007 von Daniel

Die Folgen durchzechter Nächte:
- ein Hund der raus will zu einer Uhrzeit zu der man sich endlich hinlegen will
- aber auch feinste pseudo-Fachmann-Fotographie

dscf2011_klein Moin moin

dscf2018_klein Moin moin

Daniel




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Streetart, Teil 2

September 17th, 2007 von Stephan

In den vorherigen Artikeln komme ich auf intelligente Street Art…eigentlich ist es ja Sachbeschädigung aber manchmal hat diese Straftat etwas erfrischendes auf sich, etwas wobei man nachdenkt wenn man es sieht…vor allem wenn die betreffenden Personen noch sehr viel Humor dabei zeigen finde ich es auf jeden Fall wert, es zu veröffentlichen.

Hier sind meine persönlichen Favouriten !
ninjas Streetart, Teil 2

Ninjas against Bush (Hi-Ya)

carl Streetart, Teil 2

Carl is a fat cunt

einstein Streetart, Teil 2

Killing under the cloak of war is no different than murder -EINSTEIN

apathy Streetart, Teil 2

FIGHT APATHY!!! OR DON’T

Stephan

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Stencil - Artwork

September 16th, 2007 von Stephan

Hallo Freunde der intelektuellen Verkümmerung !

Heute marschiere ich dich die Hauptstadt des Niederrheins (Bemerkt das Stilmittel der Hyperbel! http://de.wikipedia.org/wiki/Hyperbel_%28Sprache%29 Ich bin manchmal so gelangweillt von dieser Stadt) und entdecke an der Wand eines Unterhaltungszentrums nahe des urbanen Zentrums “Street Art”

15-09-07_2237 Stencil - Artwork

Wenigstens hat diese Stadt etwas Kultur in Form von Spraying und Vandalismus-Kultur! Geniales Artwork, ohne zu Wissen wer das auf dem Bild eigentlich ist (Kann mir das jemand sagen???)

 Stencil - Artwork
((c) Wikimedia)

Was ist das? Das nennt man Stencil…Schablonensprühen um genauer zu sein. Besonders gut zur Geltung kommen die Stencils von Bansky! (Absolut geniale Kunst!)
http://www.banksy.co.uk/outdoors/horizontal_1.htm 

Stephan

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Spuren der Vergangenheit

September 16th, 2007 von Stephan

Wenn man auf der Seite seiner mittlerweile ehemaligen Schule schaut ,so findet man verwaiste Projekte einer vergangenen Zeit. Das Internet ist speziell in Sachen Vergesslichkeit nicht gerade ein Top-Kanidat…es wird lange gespeichert!

 http://hestia.hs-niederrhein.de/~gstwolf/diff_fe/T4/index.html

Im Rahmen des Differenzierungskurses Infomatik/Mathematik/Physik mussten wir mit Java einige mathematische Programme konstruieren…wir hatten viel Arbeit…um ehrlich zu sein nur bei den ersten vier Programmen.

Eine Vielzahl von Programmen haben wir relativ simpel eingebaut. Während alle anderen sich mit mathematischen Problemen beschäftigten und Flussdiagramme aufbauten um die Programmstruktur zu entwickeln spielten wir “Randalierer 2005″. Ein Java Spiel bei dem man einen linken Autonomen spielt der in Berlin während der Maitage Chaos veranstaltet. Wir knackten die Highscore (während dessen andere Personen halt Programmstrukturen entwickelten und ihre schicken Diagramme zeichneten) und warteten bis zum letzten Tag der Abgabe ab. Dann kopierten wir die Programme, die uns am besten gefielen einfach auf unseren Rechner, machten ein paar Änderungen und fertig war die Note “gut plus” für die Bewertung unserer Projekte.

http://hestia.hs-niederrhein.de/~gstwolf/diff_fe/javaview/T4_index.html 
Hier mußten wir ein ähnlich strapaziöses Projekt erarbeiten…Würfel mit Innenleben mathematisch berechnen und dann darstellen mit 3D Koordinaten…war voll ätzend deswegen kopierten wir ganz einfach die Koordinaten von einer Java-View Website und teilweise von unseren Kurskameraden.

Die intelektuellen Ergebnisse von 2 Jahren Informatik/Mathematik/Physik waren dennoch erschöpfend, so kann ich heute noch Programme mit so einen Schaltplanprogramm schalten, kenne noch die Schaltelemente halbwegs auswändig und kann 6 Programmiersprachen…zumindest die Grundfunktionen die ich brauche um solch tolle Sachen wie “Kugeln” zu programmieren!

Stephan

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Join the Japanese Self Defense Force!

September 12th, 2007 von Stephan

Join the US Army??? Fucking boring!

Stephan

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Week of wisdom

September 7th, 2007 von Daniel

Read it during a presentation, while attending my new minor “European Studies - Culture”. Various nations, in changing order, are being insulted.

Heaven is where the policemen are English, the cooks French, the mechanics German, the lovers Italian, and everything is organized by the Swiss.
Hell, on the other hand, is where the cooks are English, the mechanics are French, the lovers Swiss, the policemen German, and everything is organized by the Italians.

Porn and its significance for the world’s economy are neatly demonstrated by this official (!) slide I “borrowed” from the “International marketing” class (Nothing for kiddo, rather for daddy).

Daniel




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