Gay Steel-Mill

May 28th, 2007 von Stephan

Stephan

["If liberty means anything at all it means the right to tell people what they do not want to hear!"]


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Tenelsen Konzert Review

May 27th, 2007 von Stephan

26.05.2007 Venn rockt! im Jugendheim Grottenweg 7

Ja Tenelsen haben es geschafft mit simpler Punkmusik, die wir wegen der Kommerzialisierung öfters mal Emopunk nennen ohne es wirklich zu spielen, nach einem halben Jahr Songwriting die Bühne zu erklimmen. Der Tag war stressig und teilweise was nervig, aber insgesamt muss ich wie meine Bandkollegen sagen…es war gut.

Der Tag begann für mich um 13:00 oder so, wo ich nach einer Nacht voller Allergieschnupfen im Jugendheim Venn aufgetaucht bin. Dort lief noch nichts und es herrschte eine allgemeine Verzögerung. Um 15:00 war der Soundcheck angesetzt, der aber erst so gegen 16:00 begann. Die Cover-Rock Band Critical Section begann mit einem irre langen Soundcheck, der sich 45min damit beschäftigte die Toms des Schlagzeugs zu stimmen. Ist nur meine Meinung, aber im Endeffekt fällt das keinem Zuschauer im Soundbrei einer California-Music Anlage in einem kleinen Jugendheim auf, und es interessiert sie auch nicht wirklich. Nach dem Soundcheck von NYX kam unser Soundcheck. Der Gitarrenverstärker klang total tief und matschig, sodass ich auch mit meinem Kühlschrank-großen Drummonitor nichts wirklich hören konnte. Auch die Nachbesserungen des Technikers brachten keine effektive Besserung, aber im Endeffekt war es genauso wie bei uns im Proberaum. Keiner hört den Gesang, jeder hört das Schlagzeug, der Bass ist anscheinend da und Gitarre kann man auch so einigermaßen hören. Und da wir gewöhnt waren in solchen Soundverhältnissen zu spielen und wir generell anspruchslos sind, haben wir uns entschieden Pizza zu bestellen.

Die Stunden kriegten wir einigermaßen mit dummen Gelaber rum, und die erste Band die Scrazy Scharlüpkes waren dran. Die waren echt nervös, und ich hab mir gedacht sone Hosenscheißerband bringt nichts. Aber die waren besser als erwartet. Ich würde trotz des niedrigen Alters lieber mit denen spielen als mit gewissen anderen Bands. Aus denen wird noch was. Danach kamen Special Guest….von denen ich irgendwie garnichts mitbekommen habe da ich mich Backstage mit einem Kneipenschläger-Jan beschäftigte und meine Karate-Aufwärmübungen für den Auftritt machte. Special Guest waren verhältnismäßig früh fertig sodass wir genügend Zeit hatten für den Umbau.

Der erste Song „We are Tenelsen“ der meiner Meinung nach neben „Justice“ eines der besten Songs ist die wir jemals geschrieben haben rockte richtig, beim zweiten Lied riss mein Snaredrumfell ein was mir erstmal einen leichten Schock gab. Allerdings half mir Felix von Critical Section mit Gewebeklebeband aus, sodass der Auftritt weitergehen konnte. (Nochmal Sorry an Martin für die Snaredrum, Musikhaus Thomann bietet eine Fülle von Snaredrum-Fellen!) Die Referenz auf den von mir teilweise mitgeschriebenen Song „Porn DVD“ fand ich sehr gut. Auch wenn ein paar Schnitzer drin waren und mein geiles China Becken andauernd vom Podest gefallen ist, gefiel mir die Show. Mit falschen Bärten und mit Mexikanerhüten spielen ist allerdings bei der Schweißentwicklung die sich auf der Bühne abspielte einfach nur scheiße! Das letzte mal das wir mit Bärten gespielt haben! (Und mit Hüten!) Das letzte Lied „Het is en Nacht!“ war der Knaller, die Snaredrum wurde ausgetauscht…WO IST DAS BIER? Das erste Bier nachm Auftritt geext und aller 10min ein neues geholt….rechnet euch aus wie der Abend endete! Am Ende spielte diese Cover-Rock Band, und als ich „The Summer of 69“ hörte, kam mir irgendwie Brechreiz…ob das nun am Alkoholkonsum oder an einem Song liegt, den meine Eltern gut finden weiß ich nicht (An alle die die denken, boah wenn die das von Critical Section lesen…mir ist das eigentlich egal!)

Ein kleiner Seitenhieb an den, der mein Fahrrad geklaut hat! Sollte ich dich erwischen, mach dich auf die größten Schmerzen deines Lebens gefasst!
Die 10 Lektionen die ich gelernt habe

1) Habe immer Reserve-Snaredrum dabei!

2) Bier und Wein, dass lass mal lieber sein!

3) Man kann auch ohne Monitoring sein Instrument spielen

4) Spiele nie mit falschen Bärten Schlagzeug!

5) Backstage-Homoerotik verhilft zu einer besseren Atmosphäre!

6) Musiker, die einen Neben sich laufen haben sollte man einfach machen lassen!

7) Teure Verstärker können extrem scheiße klingen

8) Gaffatape kann auf der Bühne leben retten!

9) Ich bin froh, dass ich nie Cover gespielt habe und spielen werde!

10) Scheiß auf klassische Musikausbildung, auf der Bühne geht das ware Leben!

Ein spezieller dank nochmal an NYX für die geile Zusammenarbeit und für die lustigen Stunden Backstage, jederzeit wieder!

Und natürlich ein Dank noch mal an alle die da waren, wir werden euch mit künftigen Konzerten unserer Hobbyvereinigung der Punkmusik auch in Zukunft zu belästigen wissen!

Stephan (Drums/Tenelsen)

Stephan

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Ein Aufschrei müsste durch Frankreich gehen!

May 24th, 2007 von Daniel

Nein, nicht weil der Wunschkandidat der Intelektuellen, Royal, nicht an die Macht gekommen ist.

Sondern weil ich eben entdeckt habe, dass man in der neuen ICQ Version 6 keine Zeichen kombinieren kann. Wer auf sein Accent gravê oder schöne Wörter wie “liberté” besteht, muss sich entweder das É verkneifen oder es aus Textfeldern anderer Programme herholen die das (noch) können.

Trauriger Beleg meiner verzweifelten Tippversuche: “Wienamenage´´e´´e´´e´´e´´e´´e´´e´´´´e´´e´´e´´E“E“e´´e´´EeE“e´´E“e“”.
Hierbei handelte es sich um den Versuch das Kaffeegetränk “Wiener Melange” einzu-französischen !

Merde! Das kann man wenigstens noch schreiben!

Daniel




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Wenn Flatrate zuviel Vergnügen bedeutet

May 23rd, 2007 von Stephan

- Von der Abschaffung der Flatrate-Partys durch die Spaßbremsen einer unspektakulären Regierung -

Alkohol ist eines der wichtigsten Konsumgüter unserer Zeit. Gerade wir Deutschen sind eine trinkfreudige Kultur, so haben wir im Jahr 2004 sage und schreibe 51,8 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt und sind im Moment an Platz 2 der Rangliste des europäischen Pro-Kopf-Verbrauches mit 115,8 Litern pro Kopf. Auch nutzen wir unser Bier neben den Lederhosen als eines der Top-Export Produkte und outsourcen den Germanismus in deutschgeile Regionen wie Japan oder die USA. Ebenso sind wir Deutschen im Vergleich zum ach-so-modernem angloamerikanischen Ausland sehr lässig, wenn es um das Mindestalter für die Abgabe von Bier geht. Mit 16 Jahren kann jeder Jungspund sich für 10€ einen Kasten einer mehr oder weniger schmackhaften Bieres kaufen ohne auch nur befürchten zu müssen es würden ihm irgendwelche Restriktionen einholen.

Großbritannien zum Beispiel ist bei der Abgabe von alkoholischen Getränken wesentlich strenger. So muss man hier 18 Jahre alt sein und kann nur darauf wetten, dass einen der Bartender nach einem „Picture ID“ fragt. Ebenso kommt es häufiger zu Kontrollen des jeweiligen Police Departments, sodass die Regeln nicht eine grobe Richtlinie sondern ein striktes Gesetz sind welches bei Missachtung sehr schnell mit hohen Geldstrafen sanktioniert wird.

Nachdem die deutschen Bürger sich vom Schock des Acrylamids in Pommes und den hoheitlichen Schwierigkeiten des Eisbären Knut erholt hatten, musste die provinzielle Harmonie des nachmittäglichen Zoo-Fernsehens durch eine stammtischfähige Diskussion ersetzt werden. Der Bürger soll ja nicht von Politik ausgeschlossen werden. Nachdem sich ein junger Herr mit mehreren Tequilas eine dermaßen Alkoholintoxikation einholte, dass Gevatter Tod ihn holen musste kam es zum Aufwachen der sedierten Regierung. Ein Verbot von Flatrate Partys muss her! Niemand wusste ob oder wann oder wie oder überhaupt dieses Verbot diskutiert wurde, jedoch machte kein privater Kanal davor halt in den Nachrichten, die den Bürger möglichst schonend und ohne ihn aus der Ruhe zu bringen, über den Fall des jungen Herren zu berichten und die Flatrate Partys als Orte des Übels abzustempeln. Die Counterstrike-Spieler werden sich freuen! Endlich sind sie nicht mehr das Opfer der Mediendiskussion und sie nicht mehr diejenigen, die aktiv an der Verwahrlosung unserer Jugend teilnehmen und aus virtuellen Terroristencamps Amokläufer ausbilden. Die reale Sig Sauer P228 läßt sich ja ähnlich schießen wie in Counterstrike, richtig? Der Kneipier, dessen Idee es war die ursprünglich private Idee auf Geburtstagsfeiern in das Abendprogramm zu integrieren sollte sich besser nicht zu Wort melden, nachher ist er die Zielscheibe zahlreicher RTL2 Reporter. Aber eine relativ geschickte Idee ist es schon, ein All-you-can-drink zu Veranstalten oder?

Warum unterliegen Chinarestaurants nicht einer solchen Diskussion oder Kontrolle? Ich meine es ist doch sicherlich möglich sich in kritische Extasen zu essen und an einer Überdosis Nasi Goreng zu sterben oder? Da die Zeitungen immer mehr über die Einführung von Schwerlast-Rettungswagen für schwere Patienten berichten glaube ich dass die China-Restaurants mit 12€ Mittagsbuffet für diese negative Entwicklung verantwortlich sind. Auch das regelmäßige chinesische Essen zählt mittlerweile zu den Top-Export Artikeln von China und zählt als wichtiges Kulturgut in den fabelhaften Familien. Mein Vergleich ist sicherlich nicht wirklich Relevant und nur als Stilmittel zur humoristischen Auflockerung brauchbar, auf das Sie wahrscheinlich alle reingefallen sind aber es zeigt vor allem eins: Alles was schockiert und für den Verfall unserer Jugend sorgt ist populärer als Eisbär Knut. Ich bin jetzt mal hart aber herzlich: Der junge Herr, der sich mit einer zweistelligen Anzahl von Tequilas in den Tod trank dachte einfach nicht nach. Wieso ist die eigentlich nicht vorhandene Geld-Hemmschwelle für den Tod verantwortlich? Wer nahm letztendlich das Glas in die Hand und trank? Genau, nämlich der Junge selbst und wieso durfte er Tequilas trinken? Weil es die Türsteher und das Personal versäumt hatten, seinen Ausweis entsprechend zu prüfen.

Ich habe persönlich nichts gegen Türsteher, aber ich habe etwas gegen die Auswahlpolitik die durch die Türsteher betrieben wird. Der Gedanke dass die Kleidung, das Aussehen, das Geschlecht oder teilweise die Nationalität (Vgl.Brösels) darüber entscheiden, ob jemand hinzugehört oder nicht ist einfach primitiv. In den meisten fällen steckt hinter den feinen aber günstigen Takko-Modemarkt-Jackets, den Armani Shirts und den Irokesen Schnitt stilistisch unterstützt durch ein Sonnenbankgebräuntes Gesicht ein individueller Charakter, der genauso Arschloch sein kann wie jemand der sich nicht so kleidet. Eine Vorauswahl anhand von solchen oberflächlichen Merkmalen zu treffen und binnen 5sek zu wissen:“Der passt!“ ist nicht nur vom trivialwissenschaftlichem Standpunkt aus idiotisch.

Leider sind die Türsteher mit den idiotischen Auswahlverfahren so dermaßen beschäftigt, dass sie eine essentielle Aufgabe vergessen: Ausweiskontrolle! Wenn konsequent kontrolliert wird, kommen nur Leute mit entsprechendem Alter in diese Locations und man kann dann zumindest im Grundgedanken davon ausgehen dass diese Leute alt genug sind um sich so dermaßen zu intoxieren dass sie klinischer Behandlung bedürfen. Hier sagt keiner etwas. Natürlich…es sind ja auch „Erwachsene“.

Die Hemmschwelle des Geldes ist genau solch ein luftiges Argument wie der fehlende Geschmack des Alkohols beim Alkopop-Getränk. Ob der schlaue Jugendliche mal auf die Idee gekommen ist normale Limonade mit Spirituosen zu mischen um das Getränk erträglicher zu machen? Wahrscheinlich nicht, er ist ja auch dumm genug sich ins Koma zu saufen weil keine Geld-Hemmschwelle da war. Ich stelle hier mal eine Interessante Frage: Ist es möglich sich mit 10€ krankenhausreif zu saufen? Natürlich…sowohl mit Bier als auch mit Spiritousen schaffe ich es locker mich Behandlungsreif zu saufen. Es gibt genügend Vodkas unter 5€, mit einem Alkoholgehalt von 40%. Nicht glaubwürdig? Dann rechnen Sie es mit einem Online Promillerechner aus!

Bei 1,80m Körpergröße und 80kg Gewicht trinkt der Normdeutsche den Inhalt zweier 700ml Flaschen Vodka aus, die man für 10€ kriegen würde. Das Ergebnis bei ¾ vollem Magen wäre eine letale Alkoholdosis von mehr als 4 Promille, die mich auch auf eine Intensivstation und zum Bestatter bringen würde.

Nun frage ich mich ernsthaft, ob diese Peakwert-Gesetzesgebung die nur dann wie einst Batman und Robin in Aktion tritt, wenn sich irgendein schutzbedürftiger Patron selbst tötet, sich nun nicht versucht aus der unspektulären Spirale der großen Koalition herauszubefördern. Ist in diesem Fall der Bund überhaupt zuständig? Dies konnte kein lokales Bauernblatt mir bis jetzt beantworten. Anstatt irgendwelche dubiosen Experten der Universität zu Köln für die zwei Sätze, die in der direkten Rede zitiert werden heranzuholen sollte man lieber mal etwas Staatsbürgerkunde betreiben.

Für mich ist die Frage, ob die Umgehung der Flatrate-Party nicht relativ einfach ist. Würde die Legislative fordern, dass Pauschalpreise verboten sind so könnten die Veranstaltung die Getränkepreise auf 10Cent pro Tequila reduzieren und einen ungleich niedrigeren Eintrittspreis zahlen. Der Spaßfaktor wäre der gleiche, und alles andere wäre eine Verordnung über Mindestpreise von Alkoholika und das wäre nur ein kleiner Schritt entfernt von Prohibition. Wieso muss die Politik alles was Spaß macht, eigentlich legal ist und der eigenen menschlichen Vernunft unterliegt, für die Philosophen wie Kant lange kämpfen und diskutieren mussten, gesetzlichen Restriktionen unterwerfen?

Ich muss die Stirn runzeln, wenn mir von staatlicher Seite her untersagt wird mich zu betrinken wie ich will. Ich bin kein verdammter Alkoholiker und ich habe noch nie soviel Tequila getrunken dass ich bewusstlos war. Ich brauche Alkohol nicht, es ist ein Genussmittel für mich und seit mehr als 5000 Jahren betrinken sich Menschen bei größeren Events um Spaß zu haben und von der anheiternden Wirkung zu profitieren. Wieso muss ich mir als fast 21 jähriger Staatsbürger eine solche Bevormundung antun, die nur daraus resultiert das 200cm Fleischberge zu dumm sind, Ausweise zu kontrollieren und einige Jungspunde nicht die Grenzen des Konsums kennen? Ich verrate den besorgten Eltern mal was: Eure Kinder kommen so oder so an Alkohol, ob sie nun jemanden vorschicken oder nicht. Insofern sind alle Restriktionen über Alkoholverkauf fragwürdig und unterliegen einer generellen Diskussion, aber anstatt zu versuchen die Veranstalter gezielt unter Druck zu setzen nur Gäste des richtigen Alters einzulassen, wird eine Generation von Adoleszenten zu Lidl stürmen und für 10€ ihre private Flatrate Party gestalten. Das ist für mich eine Form des Verkommens!

Stephan

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Bautz kriegt die eine!

May 23rd, 2007 von Stephan

Stephan

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Neue und kuriose Wikipedia Einträge

May 22nd, 2007 von Stephan

Wir sind bei Wikipedia!

Stephan

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We’re flamingos, don’t ask don’t tell

May 20th, 2007 von Stephan

Stephan

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100 plastic flamingos make me happy

May 19th, 2007 von Daniel

Ever felt… unmotivated?

Then I suggest reading this inspiring list I had to prepare a few months ago for a class, called “Social Skills”

10 rewards for myself

Requirement: extraordinary and not including anybody else

1.) Prepare/eat favourite dish or go out to eat decadently

2.) Skiing (vacation or on a smaller scale in an indoor-facility)

3.) A sabbatical, do “nothing” for months

4.) Buy a great car, favourably an uncommon one (e.g. a new UAZ jeep)

5.) A backpack trip through the Unites States of America (from the east to west coast)

6.) See the Olympic Games in Beijing

7.) Take the Trans-Siberian train in order to get to China

8.) Fly for a couple of days to Tokyo

9.) Buy useless, but fun things like 100 plastic flamingos

10.) Get one of these professional Espresso machines

Daniel




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Bundeswehr Hurra!

May 15th, 2007 von Stephan

UPDATE:

Ein lustiger Kamerad hat mir einen Kommentar geschrieben, den ich auch beantwortet habe!

http://www.mgs-radar.de/index.php/2008/11/02/update-bundeswehr-hurra/ 

Obwohl ich eigentlich einen Text aus dem Fach Sozialwissenschaften suchte (und fand), so habe ich während meiner Aktensucherei meinen Bundeswehr-Verwendungsausweis gefunden. Man kriegt dieses tolle Blatt Papier nach dem folgendem Procerdere:

1. Anmelden bei einem unmotivierten Hauptgefreiten, dessen Aufgabe es ist einen Knopf zu drücken um Unterlagen auszudrucken (Dieser Hauptgefreite ist ein Argument dafür, Steuern zu hinterziehen!)

2. Zu einer erotisierenden Dame gehen, um gefragt zu werden wieviel km man bis zum Kreiswehrersatzamt gefahren ist und wie lange man schon Auto fährt. (Nicht wieviel Jahre…nein nein…Kilometer !)

3.Warten

4. Einen Plastikbecher randvoll pinkeln und sich wiegen + messen lassen

5. Warten (lange!)

6. Sehtest, der einem nicht erklärt wird machen. (Würde man meinem Sehtest glauben schenken, so bräuchte ich eine Brille für Weit- und Kurzsichtigkeit, ist kein Witz!)

7. Medizinische Tests (Jaja..das mit den…ne?…und Kniebeugen machen)

8. Danach ruft der umnotivierte Arzt ein paar Zahlen durch den Raum, was dafür sorgt das dieser Verwendungsausweis ausgedruckt wird:

Ich leide angeblich unter folgenden Einschränkungen

a) Meine Füße sind nicht für längere Märsche geeignet
b) Ich bin effektiv zu blind
c) Ich hätte zu hohen Blutdruck nach 20 Kniebeugen gehabt
kwea_2 Bundeswehr Hurra!

Dast ist der uninteressante Bogen

Und das hier ist der interessante, ich habe alle Truppenteile für die ich geeignet bin markiert

kwea_1 Bundeswehr Hurra!
Die Highlights dieses Bogens:

Ich bin geeignet für:
A200: Jäger/Scharfschütze
Siehe oben, mein Sehtest ist ja so schrecklich ausgefallen…da möge ich doch glatt nicht in der Lage sein zwischen Freund und Feind zu unterscheiden

A400: Gebirgsjäger
Angeblich seien meine Füße nicht dazu geeignet, längere Märsche zu erdulden. Ich frage mich ob sich Gebirgsjäger auf Ziegen oder Eseln fortbewegen oder doch zu Fuß?

A500: Falschirmjäger
 Bundeswehr Hurra!Sehr schlecht wenn ich nicht sehe, wo ich hinspringe oder?

A700: Fernspäher
Ich bin kurzsichtig, wie soll ich denn da bitte in die Ferne spähen?

D100: Taucher
Man fragte mich vorher, wie gut ich schwimmen könne und ich sagte mäßig bis ungeübt, aber ich kann mich über Wasser halten…als ich dem Herren das vorhielt wurde mir entgegnet:”Jaaa…sie müssen da ja auch Tauchen und nicht Schwimmen!”

F800: Schriftsetzer (Hierfür habe ich keine Eignung)
WTF??? Ich darf Tauchen aber keine Schriften setzen?

F900: Buchbinder (Hierfür habe ich ebenfalls keine Eignung)
Same as Schriftsetzer…
I303: Beobachterfeldwebel Artillerie
Ich sehe doch angeblich nicht was ich beobachte

X000: Musiker
Tauchen darf ich, Scharfschützen darf ich aber ich darf/kann trotz jahrelanger Schlagzeugerfahrung keine Musik machen???

X100: Wachbattalion
Danke Bundeswehr!

Ich wurde noch nie mit soviel geballter Dämlichkeit und Idiotie konfrontiert wie an dem Tag meiner Musterung!

Gesamtergebnis: Tauglichkeit T2 –> Ihr kriegt mich nie !

Stephan

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MGS-Radar.de Zitat des Tages

May 15th, 2007 von Stephan

Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann,
warum seine Prognose nicht gestimmt hat…
(Sir Winston Churchill)

Stephan

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